Simon’s Notiz-Blog

16 March 2007

Firstlife vs. Secondlife

Filed under: by the way, secondlife — Simon Huck @ 20:28 - Tags: none

Was bringt eigentlich Menschen immer mehr dazu sich in virtuelle Welten zu verlaufen. Sei es in online Computerspielen wie World of Warcraft (http://www.wow-europe.com/de/index.xml) oder aber auch der online Community Secondlife (http://www.secondlife.com/). Bietet die reale Welt nicht genug Herausforderungen, Aufgaben und Abwechslung? Zum einen kostet es sehr viel Zeit sich mit den neuen „Leben“ zu beschäftige, es kostet Geld sich da drinnen aufzuhalten und es ist ja auch nicht gesund sitzen, liegend, lümmend vor der PC zu hängen. Also was ist der Grund hierfür? Ich habe hierzu meine Thesen.

Zum einen wird das reale Leben immer teurer. Kino 10,- €, ein Bier in der Kneipe 3,- €, Essen 10,- € -> einen Abend weggehen mit Spassfaktor sind schnell 30,- €++ weg. Dazu kommt oft, dass man Leuten begegnet, die man nicht sehen will. Sei es der 2 Meter Mann im Kino vor einem, der Kettenraucher beim Essen oder die unfreundliche Bedienung im Kaffee.

Die Nachrichten und die allgemeine Lage sind nicht grade Dinge, die beflügeln. Themen wie Krieg, CO2 Ausstoß, Wirtschaft, Krisen, Arbeitslosigkeit sind dass wovon man gerne wegläuft.

Vereinsamung ist damit auch ein großer Punkt. Die einen arbeiten 60 Stunden die Woche zu unmöglichen Zeiten und die anderen können es sich nicht leisten wegzugehen. Damit entsteht ein immer größeres soziales Gefälle -> auch im Freundeskreis.

Das sind sicher nur ein paar Gründe von vielen, um der Realität zu entfliehen und in eine heile online Welt abzutauchen. Differenzen wie Geld, Aussehen, Beruf, Macht, Nationalität spielen hier keine Rolle mehr. Und wenn einem einer doof kommt, einer unsypatisch ist oder nervt clickt man in auf die blacklist und hat seine Ruhe.

Ich finde diese Entwicklung interessant und bin gespannt, wann die ins Gegenteil umschlägt. Langfristig wird sich die Arte der online Kommunikation und des online datings nicht durchsetzten. Selber habe ich in meiner Zeit des „Landlebens“ oft in virtuellen 2D welten rumgetrieben aus Faulheit und Bequemlichkeit wegzugehen. Aber irgendwann geht es nicht mehr. Dann drängt es einen raus. Somit sehe ich hier keinen Zerfall einer Kultur oder eines realen Lebens aber ich interpretiere es als Zeichen für eine Abwendung gegen die Realität.

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SecondLife

Filed under: secondlife — Simon Huck @ 19:21 - Tags: ,

Vor einigen Monaten hörte ich zum ersten Mal von „secondlife“ (kurz SL) (http://www.secondlife.com/ ). Ich konnte damals nicht viel damit anfangen. Ich habe es geladen, installiert, mich angemeldet und da mal umgesehen. Konnte mit der schleppenden Grafik und den leeren Räumen, wo unmotiviert Avatare (Figuren im virtuellen Leben -> http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%28Internet%29 ) rumstanden, nix anfangen und habe es mal links liegen gelassen. Vor einiger Zeit kamen Infos, das IBM, DELL, ADIDAS, EnBW, Axel Springer Verlag und weiter Firmen im SL aktiv werden, sich Filialen bauten und im virtuellen Leben Meetings abhalten. Kurz danach kamen auch News aus der Kunstszene, wo es darum geht die AVATARE als Kunst darzustellen oder auch Künstler, die Ihre Werke hier präsentieren. Jetzt wurde ich nun nochmal neugierig und wollte mich intensiv damit beschäftigen. D.h. ich habe mir unter hunderten von Mails meine Zugangsdaten (Amooti Alder wußte ich noch zum Glück) rausgesucht und mich nach der Installation der aktuellen Software eingeloggt. Das gleiche Bild wie Monate zuvor. Aber nun wollte ich es wissen. Also rein in die neue Welt. Erstmal kann man sein Erscheinungsbild anpassen. Fast völlig frei und mit allen Möglichkeiten. Vamp, Mensch, SiFi Figur, eigenes Abbild schaffen etcetcetc. Ich habe erstmal die einfach Lösung gewählt und mich etwas „hübsch“ gemacht. OK, eine Stunde später war das getan. Was nun? Wohin gehen? WO jemanden finden? Keine Ahnung. Suchen in google hat nicht viel gebracht. D.h. AMAZO.DE und siehe da, es gibt 2 Bücher, die auch empfohlen werden. Second life – the official guide (~27,- € http://www.amazon.de/exec/obidos/asin/047009608X/cyberdaysgallery und secondLife Starterpaket (~8 EUR http://www.amazon.de/exec/obidos/asin/B000MR9YJO/cyberdaysgallery ). Amazon wie immer zuverlässig lieferte mir 2 Tage später die beiden Bücher. Das englische ist eine gute Einführung in das Programm und die Orte. Hier werde ich mich nun mal vertiefen. Das deutsche ist ein Witz. Eine CD mit der Software und ein kleines nichts sagende Heft.

 

 SL Screen

Nun gut. Habe die beiden Bücher mal zur Seite gelegt und mich der Presse zu SL bewegt. Was schreiben die über SL? Lindinger & Schmid (http://www.lindinger-schmid.de/ ) veröffentlichen auf der aktuellen Startseite der KUSTZEITUNG „Jeder Avatar ist ein Künstler“ von dem erfahrenen Onliner Tilman Baumgärtel (http://www.thing.de/tilman/tilman.htm ). Ich war etwas enttäuscht, da er sehr wenig Input lieferte. Mir als Onliner teilte er nichts mit und meinen befreundeten „nicht Onlinern“ sagte der Inhalt auch nix. Also: Ist ein AVATAR ein Künstler? Ich glaube nicht, denn dann ist jeder, der sich da anmeldet ein Künstler und dann haben wir die alte Diskussion: „Was ist Kunst“.Computerbild berichtete über den avastar (http://www.the-avastar.com ), die Zeitung in der virtuellen Welt. Eine Zeitung? Aha. Hier geht es also um das Leben im „zweiten Leben“. Wöchentlicher Klatsch und Tratsch – momentan noch umsonst, bald 150 Linden Dollar. „Linden Dollar“, ja: Secondlife hat ne Währung und die kann man gegen hartes Geld wechseln. Momentan entspricht 1 Linden$ 0,31 US$ und der Wechselkurs (Ja, man kann auch Lindendollar zu echten Geld wechseln) 1 US$=0,003483755…. Linden Dollar. Cooler Wechselkurs JOK. Aber was ist los im SL? Hard Facts:- 4.682,862 Einwohner (hm, ich alleine bin übrigend 2 Einwohner J)- 1.639,252 Einwohner, die sich in den letzten 60 tagen eingeloggt haben- 28.234 Einwohner sind online (ja, ich auch – liegend auf einem Stuhl)- 1.674.518 US$ wurden in den letzten 24 Stunden ausgegeben (hm, wie das?)(Quelle: 16.3.2007, 17:35 Uhr, www.secondlife.com)- Deustche Unternehmen lassen es sich 10.000 bis 200.000 EUR kosten im SL Ihr Unternehmen zu präsentieren, in den USA bis zu 400.000 US$- 459 Personen haben bis Dezember 2006 1.000 US$ Gewinn erwirtschaftet IM SL- 90 Personen verdienten bis 12-2006 5.000 US$ IM SL- 6% der Nutzer geben 149,- € im Monat im SL aus (hm, nur EU Nutzer?)(Quelle: PC Professionell, 4/2007)So, viele Zahlen. Doch wer versteht, wie man 149,- € im virtuellem Leben im Monat ausgeben kann. Hier die Erklärung:- SL Einwohner können Häuser bauen und Grundstücke erwerben- Die AVATARE können sich Kleidung kaufen (z.B. bei Adidas)- Es gibt alle Güter, wie auch im real life. Möbel, Bilder, Kunst….- Einige Firmen bieten den Kauf von Realen Gütern an (Amazon)Ja, und wie kann man Umsatz machen? Klar, wo es Möbel gibt muss es auch Leute geben, die Möbel bauen. Jeder, der möchte und es technisch kann ist in der Lage virtuelle Dinge zu kreieren -> Kleidung, Häuser, Kunst bis hin zu Flugobjekten und irrealen Dingen.Ja, Secondlife ist eine große Spielwiese für Leute die Zeit haben sich da drinnen zu bewegen. Es entspricht eigentlich einem online Computer Spiel wie die SIMS, nur dass es erstmal kostenlos ist und eine reine online Welt darstellt. Auf dem letzten Pangora Kongress (http://kongress2006.pangora.com/ ) wurde davon gesprochen, dass Web2.0 durch Web3D abgelöst wird (Vortrag von Andreas Steinle http://www.manager-magazin.de/life/mode/0,2828,271949,00.html , vom Zukunftsinstitut http://www.zukunftsinstitut.de/ ). Also die Aufhebung der argen Text- und Bilderseiten in mehr Bewegung und 3D Virtualität. In der Hinsicht sehe ich SL als eine interessante Plattform sich das anzusehen. Allerdings mit allen Risiken, die das reale Leben und auch das online surfen mit sich bringen. Betrug, Porn, Werbung gibt es hier natürlich auch aber das große PLUS -> sterben wird man nicht. Also Amooti Alder wird mich definitiv überleben, sofern SL lang genug bestand hält mich zu überleben.PS 1: Ich werde weiter über SL berichten. Sowohl unter dem Cyberday Blog http://www.cyberday.de/blog/ , wenn es um Kunst geht, als auch im „personal Blog“ http://www.simon-huck.de/ wenn es um Allgemeines geht.PS 2: crossposting: Ich habe den Beitrag doppelt eingestellt. Ist vielleicht nicht üblich, aber ich denke es ist einfach für beide Blogs interessant. 

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10 March 2007

Online Office

Filed under: web 2.0 — Simon Huck @ 18:23 - Tags: none

Office 2.0 nimmt den Kampf gegen Microsoft und openoffice auf. Was ist office 2.0? Nichts anderes als ein Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramme und Zeit-/Aufgabenverwaltung welches über den Internetexplorer online verfügbar ist. Keine Installation, keine Lizenz, „keine Kosten“. Großer Vorteil diese Applikationen ist, dass man weltweit darauf zugreifen kann und somit auch mehrere Standorte an einem Dokument arbeiten können. Nachteil ist sicher die Performance und die Bedienbarkeit. Auch AJAX bietet nicht den Komfort, den eine grafische Oberfläche wie MAC OS oder Windows bietet. Ich sehe es momentan als „noch Nischenprodukt“, welches aber sicher die nächsten Jahre mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Das wohl bekannteste ist zoho. Da gibt es alle 3 Pakete. Writer, Sheet und show (etc). www.zoho.com

Google bietet einen Writer und Tabellenkalkulation sowie Zeiterfassung an (http://docs.google.com, http://calendar.google.com)

Momentan sind die Dienste noch kostenlos. Ob das so bleibt ist fraglich. Ebenso, was die Betreiber mit den Daten machen. Google ist mittlerweile sehr umstritten, da unklar ist, was die mit den Textanalysen treiben. Gmail verwirrt mich immer wieder, wenn ich zu meinen Mails Kontextbezogene Werbung erhalte…

Es gibt natürlich neben den oben genannten noch weitere Dienste:

http://goffice.com (Textverarbeitung)
http://thinkfree.com (Textverarbeitung)
http://numbler.com (Tabellenkalkulation)
http://www.editgrid.com (Tabellenkalkulation)
http://spresent.com (Präsentation)
http://thumbstacks.com (Präsentation)
http://www.gliffy.com) (Präsentation)

Viel Spaß beim online arbeiten!

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8 March 2007

Super Simon

Filed under: Fun — Simon Huck @ 14:36 - Tags: none

Super Simon

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Wordpress tinyMCE Bug

Filed under: rund ums bloggen — Simon Huck @ 14:35 - Tags:

Nach meinem Update von Wordpress auf 2.1 ging der WYSIWYG Editor nicht mehr. Suche in google ergab, das es ein Problem gibt, wenn gzip auf dem Webserver nicht installiert ist. Zu Lösung bitte mal in der tiny_mce_gzip.php die Zeilen 132-142 auskommentieren.  Und siehe da – bei mir gehts nun.

http://bloggingtom.ch/archives/2007/02/28/wordpress-tinymce-is-not-defined/

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